2018 - Theaterreise Ermenswil

Auch dieses Jahr hat sich wieder eine überschaubare Gruppe Abenteuerlustiger zur Vereinsreise am letzten August-Wochenende angemeldet. Nicht nur der Organisator Dani Elsener hatte schon im Vorfeld viel zu tun, auch die restlichen Mitreisenden durften sich engagieren. Ziel war es nämlich, das Dorffest in Ermenswil mit komödiantischem Geschick aufzumischen und so mussten Sketchs her, die dem Vorhaben gerecht wurden. Hildegard und Philipp entschieden sich für den „Bahnbillett“-Brüller, alle anderen setzten den „Sascha“-Sketch, von Shaila vorgeschlagen, um.

Die auf 8.45 Uhr geplante Abreise im gemütlichen Kleinbus hätte pünktlich starten können, wenn Philipp ebenfalls pünktlich….äh, pardon, nicht am falschen Treffpunkt gewartet hätte. Kurz vor Reiseantritt also der erste heitere Moment und viele sollten noch folgen.

Beim Wädi-Bräu angekommen wurde die Kunst des Bierbrauens erklärt, Bier mehr oder weniger gekonnt in personalisierte Flaschen für den Eigengebrauch abgezapft und schliesslich das lang ersehnte, hervorragend mundende 3-Gang-Menu kredenzt. Eine kurze Verdauungsfahrt später freuten sich alle auf eine interessante Führung beim Chocolatier Läderach in Bilten. Viele Wissbegierige und die Führungskraft standen pünktlich in den Startlöchern – ausser Philipp. Flugs herbei geholt meisselte er sich sympathisch und spitzbübisch lachend in die Herzen der Wartenden. Nach dem Rundgang blieb allen noch genug Zeit, sich ein zweites Dessert und/oder einige Leckereien für unterwegs zu gönnen.

Zur Unterkunft in Kaltbrunn dauerte die Fahrt eine dreiviertel Stunde. Eine Familie mit dem anmutigen Namen Duft bietet in ihrem Bauernbetrieb Heubetten, die eigentlich mit etwas Heu und ganz viel Stroh gefüllt sind, für das spezielle Schlaferlebnis an. Schwer Allergiegeplagte sind versucht, schreiend davonrennen, müssen sie aber nicht, denn als Alternative stehen schmucke Zimmerchen, gänzlich frei von Stroh und Heu, zur Verfügung. Ausserdem lädt die unmittelbare Umgebung mit allerlei Kleintieren, Panorama und Natur pur zum Verweilen ein. Entzückt vom ersten Eindruck wurden die Heubetten und Zimmer rasch verteilt und bezogen. Bis zur Abfahrt nach Ermenswil nutzten einige die Zeit, sich einen Kaffee mit Schnaps (der aber eher als Schnaps mit Kaffee daherkam) zu genehmigen und des einstudierten Sketches zu perfektionieren. Voller Vorfreude und bereits wieder ziemlich hungrig wurde die Fahrt zu eingangs erwähnten Dorffests angetreten. Dort angekommen durfte endlich wieder gegessen werden. Nach vielen Darbietungen der Einheimischen gab Birmensdorf endlich der beiden Sketche zum Besten. Ob sich die Theatergruppe damit ein Denkmal gesetzt hat sei dahingestellt, Spass gemacht hat‘s allemal. Wieder zurück in der Unterkunft wurde weiter getanzt, gesungen und gelacht. Nach und nach gingen alle zu Bett, Philipp für einmal nicht als letzter.

Das Erwachen am nächsten Morgen war eine Wucht. Nicht etwa wegen Kater oder anderen Übelkeiten – ein herrliches Frühstück bei schönstem Wetter bereitete die erwartungsvolle Gruppe perfekt auf den letzten Teil der Vereinsreise vor. Auf dem Plan stand eine ausgiebige Stadtführung durch Rapperswil. Die charmante Leiterin Carmen hatte zu jeder Gasse eine Anekdote parat, Einzelheiten würden hier den Rahmen sprengen. Beim abschliessenden Glace-Plausch wurde das Wochenende in Gedanken nochmals durchlebt und wehmütig festgestellt, dass es bis zur nächsten Vereinsreise, die Philipp organisieren wird, noch ein ganzes Jahr hin ist.

Das Ratespiel, wohin diese uns verschlagen mag, sei hiermit lanciert.
Vielen Dank, Dani, für ein toll organisiertes und vor allem gelungenes Wochenende.

Theatergruppe Birmensdorf
Claudia Jenny
12. Oktober 2018

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