2016 - Theaterreise Adelboden

Reisebericht 2016

Mut und Teamgeist – unter diesen Mottos startete die diesjährige Reise ins Ungewisse. Pünktlich in aller Herrgottsfrüh scharte sich das 18-köpfige Trüppchen um Heinz, der auch diesmal jedes noch so kleine Detail sorgfältig geplant hatte.
Wie meistens führte die erste Etappe zum Zürcher HB, wo wir in den Zug Richtung Bern umsteigen durften. Die rund einstündige Fahrt verging bei einem Frühstück, serviert von einem leicht überforderten Zug-Stewart, und angeregten Gesprächen mit lange nicht gesehenen Theatergspänlis wie im Flug. In Bern angekommen mussten wir eilig das Perron wechseln um nach Frutigen zu gelangen, und von da erreichten wir mit dem Bus das Ziel des ersten Mottos.

Mut – den braucht es tatsächlich beim Überqueren einer der längsten Hängebrücken Europas. Mit 153 Meter Länge führt sie den Wanderer 38 Meter über dem Bergbach „Engstlige“ zum Hängebrügg-Beizli. Mutig nahmen wir also den Weg zur ersehnten Verpflegung auf uns. Von „für mich keis Problem“ über „nur nöd abeluege“ bis hin zu „ich chere um und warte bi dä Bushaltestell“ waren wohl noch so einige andere Gedanken und Gefühlsregungen vorhanden. Letztlich wurde diese Hängebrücken-Hürde von allen gemeistert und die mit den allzu zittrigen Beinen hielten sich sogleich an einem Glas Weisswein fest….oder auch zwei, oder drei….. Bei einer feinen Berner Platte lauschten wir lüpfiger Musik, von Heinz‘ Nichte dargeboten, und der eindrücklichen Geschichte zur Brücke – kurz und knackig: die Beizli-Familie liess das Gehänge im 2006 erbauen, damit ihre Kinder schneller zur Schule können. So genossen wir also die willkommene Rast, mit der Hoffnung im Hinterkopf, es gäbe einen anderen Weg zurück und wohl wissend, dass dem nicht so ist. Lediglich Alfa und Monika wollten das Gegenteil beweisen und starteten den Versuch, den tosenden, reissenden Fluss, pardon: s‘Bergbächli, zu überqueren. Mit dem Ergebnis, dass die beiden wieder umkehren mussten und, zum Teil sogar neu und trocken eingekleidet, über die Brücke wieder zu den Gefährten stiessen. Erneut im Bus sitzend liessen wir das bis dahin Erlebte sacken und näherten uns erwartungsvoll dem zweiten Motto.

Teamgeist – nach einer Gondelfahrt auf die Engstligenalp in Adelboden wurden wir 1964m über Meer von einem Veranstalter für Gruppenevents empfangen. Während einer Stunde durften wir, in drei Gruppen aufgeteilt, unsere Geschicke im Gummistiefel-Kicken, Mistkarren-Rennen, Golfen, Hufeisen-Werfen und Anderem beweisen bevor wir zum wohlverdienten Zmittag gerufen wurden. Gemütlich sitzend und den Sieg der Gruppe Nr. 2 feiernd erfreuten wir uns am fein ausgesuchten Essen und angenehmen Wetter bevor wir wieder den Heimweg antraten. Dieser führte uns – wie kann es anders sein – in den Speisewagen der SBB, diesmal bedient von einer säuerlich wirkenden Stewardess, was unserer Stimmung aber angesichts des herrlich verbrachten Tages keinen Abbruch tat.

Pünktlich gegen Abend verabschiedeten wir uns müde aber äusserst zufrieden.

Herzlichen Dank, Heinz, es war einmal mehr eine hervorragend organisierte und eindrückliche Vereinsreise. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste!

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