1992 - Liäbi - Gäld und Altpapier

Liäbi - Gäld und Altpapier

Ländlicher Schwank in drei Akten
von Hans Grant

Die freiwillige Feuerwehr von St. Konrad führt innerhalb der jährlich zweimal stattfindenden Sperrmüllabfuhr eine Altpapiersammlung durch. Der Reinerlös aus dieser Aktion soll für die Anschaffung von Löschgeräten verwendet werden. Ein Flugblatt macht die Bewohner der Gemeinde darauf aufmerksam, dass innerhalb des Bezirkes unter den Feuerwehren ein Wettbewerb stattfindet, welche Feuerwehr den grössten "Pro Kopf Abfall" an Altpapier zu verzeichnen hat. Man animiert daher die Einwohner, möglichst viel Altpapier abzuliefern.

Der Wirt vom Gasthof "Zum gol­denen Hirschen" ist zugleich Feuerwehr-Hauptmann und leitet die Aktion mit seinen Helfern. Er ist verwitwet und gibt sich als Frauenfeind. Dadurch merkt er auch nicht, dass er von seiner Serviertochter heimlich verehrt wird.

Ein alter Pensionist zeigt keine Begeisterung für diese neumodische Einführung, da er bisher aus dem von ihm gesammelten Altpapier Briketts für seinen Ofen presste. Er stellt plötzlich fest, dass seine Haushälterin auch das Papier aus seinem Nachtkästchen an die Feuerwehr geliefert hat und sich dabei seine sämtlichen Ersparnisse in Papiergeld befinden. Er verlangt von der Feuerwehr die Durchsuchung der gesammelten Papiermenge.

Man lehnt vorerst dieses Ansinnen strikte ab. Als aber ein Teil der Ortsbewohner befürchten muss, dass beim Suchen nach dem Geld durch den Rentnerverband verschiedene Dokumente und Briefe an die Öffentlichkeit gelangen, sucht plötzlich jeder der Betroffenen eifrig nach dem Geld. Da sich kein Erfolg dabei einstellt, entschliesst man sich schweren Herzens zu einer Sammlung, um das Geld auf diese Art aufzubringen. Als es dem Pensionisten übergeben wird, stellt dieser fest, dass es sich dabei nicht um seine Ersparnisse handelt, da er die Nummern der Banknoten notiert hat.

So geht die Suche im gesammelten Altpapier weiter. Verdächtigungen werden laut, Vorwürfe gegeneinander sind nicht zu vermeiden. Die heimliche Liebe der Serviertochter wird genauso mit hineingezogen, wie die Eifersucht zwischen dem Sohn des Wirtes und der Tochter des Baumeisters. Letz­ten Endes klärt sich alles zur Zufriedenheit der Beteiligten, nachdem der Humor in einem aktuellen Thema nicht zu kurz gekommen ist.

  • Mitwirkende
  • Berichte

Regie

Kurt Rohner

Die Spieler und Spielerinnen

Heinrich Stutzer Feuerwehr-Hauptmann und Wirt
Joseph Grüter

Willi, sein Sohn
Ronald Häfeli

Frieda, Serviertochter bei Stutzer
Hedy Gut

Bärti Brunner, Rentner
Hermann Dubs

Johann Adler, Baumeister
Samuel Schwarber

Priska, seine Frau
Rosmarie Thee

Dorli, beider Tochter
Monika Gschwind

Karl Kappeler, Taxiunternehmer
Rene Schleifer

Josi Augsburger, Bäuerin
Anita Tognola

Mitwirkende hinter den Kulissen

Regieassistentin
Hildegard Rüttimann

Souffleuse
Monika Geiser

Maske
Helena Bärlocher

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